Berechnung fiktives Baujahr

Das fiktive Baujahr ist in der Immobilienbewertung ein Instrument, um kürzlich durchgeführte Modernisierungen zu berücksichtigen. Dabei wird das Gebäude durch die Modernisierungen nach einem Punktemodell der Sachwertrichtlinie (SW-RL) „jünger gemacht“.

Hilfreich kann diese Methode ebenso bei der Ermittlung der Absetzung für Abnutzung (AfA) für Gebäude und für Gebäudeteile sein.
Das Einkommensteuergesetz (EStG) legt eine degressive (§ 7 Abs. 5 EStG) oder lineare Abschreibung (§ 7 Abs. 4 EStG) nach typisierten Prozentsätzen fest, wobei die tatsächliche Nutzungsdauer keine Berücksichtigung findet.
Nach § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG ist eine Abweichung von den in § 7 Abs. 4 Satz 1 EStG vorgeschriebenen AfA-Sätzen in bestimmten Fällen zulässig. Somit können anstelle der Absetzungen nach Satz 1 die der tatsächlichen Nutzungsdauer entsprechenden Absetzungen für Abnutzung vorgenommen werden.

Bitte prüfen Sie diesen Sachverhalt zusammen mit Ihrem zuständigen Finanzamt und/oder Steuerberater, da wir keine steuerliche Beratung oder Einschätzung vornehmen.
Falls Sie, z.B. als Nachweis für Ihr Finanzamt, Interesse an einem Kurzgutachten zur Festlegung der tatsächlichen Nutzungsdauer haben, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Eine erste Einschätzung können Sie hier kostenfrei vornehmen.
Tragen Sie im nachstehenden Formular die wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer GND ein, die je nach Gebäudetyp variiert, sowie das Baujahr, sowie die Punkte der kürzlich durchgeführten Modernisierungen ein.

Gesamtnutzungsdauer GND: Fiktives Baujahr Jahre.
Baujahr:
Tatsächliches Gebäudealter: Jahre.
Modernisierungselemente Punkte
maximal
Punkte
tatsächlich
Dacherneuerung inkl. Wärmedämmung: 4
Fenster und Außentüren: 2
Leitungssysteme (Strom, Gas, Wasser, Abwasser): 2
Heizungsanlage: 2
Wärmedämmung der Außenwände: 4
Modernisierung von Bädern: 2
Innenausbau (Decken, Fußböden, Treppen, etc.): 2
Wesentliche Verbesserung Grundrißgestaltung: 2
Summe: 20 0


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