Kondensatbildung

Jeder kennt den Effekt, wenn sich im Sommer Feuchtigkeit an einem kalten Glas niederschlägt oder sich durch den Wasserdampf beim Kochen die Scheiben beschlagen.
Ursache dafür ist jeweils, wenn warme, mit Feuchtigkeit gesättigte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft und die Feuchtigkeit sich als Kondensat niederschlägt.

In bewohnten Räumen entsteht z.B. durch Duschen, Baden, Kochen, aber auch durch das Atmen eine nicht zu unterschätzende Menge an Wasserdampf.
Durch den aktuellen Baustandart entstehen zudem hochdichte Gebäudehüllen, aus denen der Wasserdampf nicht entweichen kann.
Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kondensiert an kalten Oberflächen – dies sind oft die Außenwände. Durch die so entstehende Feuchtigkeit wird das Wachstum von Schimmelsporen, aber auch z.B. Hausstaubmilben begünstigt.

Kondensat tritt dann auf, wenn die Oberfläche kälter als die sogenannte Taupunkttemperatur ist. Dies ist ein aus der Lufttemperatur und -feuchtigkeit errechneter Wert.

Mit relativ geringem Aufwand können Sie selbst feststellen, ob feuchte Stellen in Ihrem Haus das Resultat von Kondensatbildung sind oder ob es eine andere Ursache geben könnte.

Sie benötigen dazu ein handelsübliches Thermometer um die Lufttemperatur bestimmen zu können, ein Hygrometer zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit und ein Oberflächenthermometer um die Bauteiltemperatur bestimmen zu können. Diese Messinstrumente gibt es inzwischen relativ günstig in jedem Baumarkt oder online z.B. bei Amazon.de (Werbung), etc.

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Die ermittelten Werte tragen Sie in diese Tabelle ein und klicken auf die „Berechnen“-Schaltfläche. Als Ergebnis wird Ihnen die Taupunkttemperatur berechnet und festgestellt, ob bei diesen Werten mit einem Kondensatausfall zu rechnen ist.

Lufttemperatur: 0C
Luftfeuchtigkeit: %
Bauteiltemperatur: 0C


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